|
Die Teilnehmer:
Stern, Pumu, Sabine, Tobbelmoppel, Bademeister, Lady Di und Onkel Doc
Die ersten Gäste (Stern, Pumu und ihr Sohn Kevin) kamen bereits am Donnerstag nach Dillingen, wo sie die erste Nacht im Haus von Lady und mir übernachteten, da die von ihnen angemietete Ferienwohnung erst ab Freitag frei wurde. Bei kühlem Bier und Knabberzeug wurde das Wiedersehen gefeiert.
Am Freitag zeigten wir unseren Gästen aus Dresden unsere Heimat und besuchten unter anderem den Stettenhof - einen Bauernhof mit kleinem Streichelzoo. Neben Hasen, Ziegen und Eseln gab es auch zwei Pony´s. Der kleine Esel, er ist grad mal 2 Wochen alt, hat es allen sofort angetan. Natürlich hat meine Tochter zugesagt, als sie Herr Hartmann fragte, ob sie ein bisschen Ponyreiten möchte. Sabine, die am Freitag Abend in Ulm ankam, wurde von mir abgeholt und nach einem kurzen Zwischenstop in ihrer Unterkunft trafen wir die anderen in unserer Wohnung. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung stieg die gute Laune beim Activity-Spiel auf den Höhepunkt. Bei diesem Spiel müssen Begriffe erraten werden, die durch malen, beschreiben oder Phantomime seinen Teammitgliedern erklärt werden müssen. Wir haben viel gelacht! Gegen 2 Uhr verabschiedeten wir uns voneinander, um ein paar Stunden zu schlafen, denn für den nächsten Tag hatten wir uns viel vorgenommen.
Am nächsten Morgen trafen wir uns zum Frühstück wieder in unserer Wohnung. Auch Diana´s Bruder (Bademeister) stieß zu uns. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir gemeinsam zum Bahnhof, um Tobbel abzuholen. Nachdem wir alle beisammen waren, gings los zu unserem ersten Tagesziel - Nördlingen. Dort angekommen stellten wir die Autos vor der Stadtmauer ab und machten uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. Besonders erwähnenswert sind auch die sechs bis heute erhaltenen Tortürme, die bis heute der einzige Zugang zur Innenstadt sind. Dort angekommen bestiegen wir den Daniel, wie der Turm der Pfarrkirche liebevoll genannt wird, um von oben einen herrlichen Blick über die historische Altstadt zu genießen. Auch das Wetter meinte es gut mit uns und so hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Rieskrater, in dessen Mitte Nördlingen liegt. Wieder am Boden machten wir uns auf den Weg zur Stadtmauer (der einzigen, vollständig erhaltenen mit einem überdachten Wehrgang in Deutschland), um diese miteinander zu begehen. Bevor wir zum Wehrgang aufstiegen, posierten wir noch zu einem Gruppenbild. Auf dem Wehrgang wurden wir durch den Blick auf die wunderschön renovierten Häuser und den Blick durch die Schießscharten auf den alten Stadtgraben ins Mittelalter zurückversetzt.
Im Anschluß daran fuhren wir weiter zur Harburg, einer gut erhaltenen Burg im Besitz des Fürsten von Wallerstein. Dort wurde uns das Leben der alten Rittersleut bei einer sehr interessanten Führung nahegebracht. Am späten Nachmittag erreichten wir wieder Dillingen, wo wir uns in der besten Eisdiele Dillingens erfrischten. Zum Abendessen entführten wir unsere Gäste in die Nachbarstadt Lauingen in eine, erst kürzlich eröffnete Pizzeria, um bei einem gemütlichen Abendessen noch ein wenig Zeit zum Plaudern zu haben, bevor uns Tobias wieder verlassen musste.
Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, wo wir uns von Tobbel verabschiedeten. Auf dem Heimweg besuchten Sabine und Jürgen noch Manuela, eine Freundin von Diana, Jürgen und mir, und luden sie ein, mit uns zusammen den Abend zu verbringen. Am Abend kramten wir noch einmal Activity hervor - Es wurde wieder viel gelacht und wir spielten wieder bis spät in die Nacht. Danach fielen wir dann erschöpft in unsere Betten.
Die langen Nächte waren wohl der Grund, warum sich Mandy und Klaus mit ihrem Sohn nicht am Vormittagsprogramm des Sonntags beteiligten. Nach dem gemeinsamen Frühstück machten sich Sabine, Jürgen und ich auf den Weg in die Dillinger Innenstadt, wo ich den beiden ein bisschen über die Stadtgeschichte erzählte. Ich führte die beiden zu unserer Basilika, der Lehrerakademie mit dem goldenen Saal, der Studienkirche, dem Rathaus und unserem Schloß. Auch den Wilhelm-Bauer-Brunnen und den Mitteltorturm besuchten wir während unserer kleinen Exkursion.
Wieder zuhause angekommen, machten wir uns auf den Weg zum Lauinger Kastanienhof - einem Hotel und Speiselokal mit excellenter Küche. Nach dem Essen (die Sonne schien gerade), machten wir uns auf den Weg zum Faiminger Stausee. Dort wollten wir einen kleinen Verdauungsspaziergang entlang des Sees machen, brachen aber nach etwa 50m wieder ab und kehrten zu unseren Autos zurück, da die Luftfeuchtigkeit sehr schnell zunahm und auch ein unangenehmer Wind aufkam.
Wir beschlossen, bei uns zuhause noch ne gemütliche Tasse Kaffee zu trinken bevor ich Sabine wieder zum Bahnhof nach Ulm bringen musste.
Als ich von Ulm wieder zurück kam, hatten wir schon wieder Hunger (wie heißt´s immer? Wer nichts arbeitet, soll wenigstens essen). Also machten wir (Mandy, Klaus, Kevin, Jürgen, Diana, Tobias, Nadine und ich) uns auf den Weg zur Goldberg-Alm. Nach etwa 10km Anfahrt und einer kleinen Sightseeing-Tour in Lutzingen (Diana hat trotz meiner genauen Beschreibung die Abzweigung zur Gaststätte verpasst) konnten die hungrigen Mäuler doch noch mit typisch bayrischen Gerichten (Gschwollne mit Kartoffelsalat, Wurstsalat und Currywurst mit Pommes) gestopft werden.
Als es für unsere Kinder Zeit fürs Bett wurde (sie hatten ja am Montag wieder Schule) machten wir uns wieder auf den Heimweg.
Am Montag erkundigten Stern und Pumu mit ihrem Sohn auf eigene Faust die Donaustadt. Als wir uns zum Abendessen (es gab Weißwürste mit Brezen) bei uns trafen, zeigten mir Mandy und Klaus Infomaterial über Dillingen, das selbst ich als Eingeborener noch nicht kannte.
Den letzten Abend verbrachten wir bei uns auf dem Balkon und leerten noch ein paar Flaschen Bier und Wein. Für mich war dieser Abend bereits der Abschied von unseren Gästen, da ich am nächsten Tag arbeiten musste. Diana brachte sie am nächsten Tag zum Zug und damit endete das Weblin-Treffen in Bayern end- gültig.
Bis bald...
Euer Onkel Doc
Tobbelmoppel hat über seinen Besuch in Dillingen auch nen Bericht ins Internet gestellt. Ihr könnt den Bericht und seine Fotos hier lesen.
|